Hexadezimal Rechner

Dezimal → Hexadezimal: —

Hexadezimal → Dezimal: —

Beide Richtungen funktionieren unabhängig voneinander. Es werden nichtnegative ganze Zahlen verarbeitet.

Ein Hexadezimal-Rechner hilft dabei, Zahlen zwischen dem Hexadezimalsystem und anderen Zahlensystemen umzuwandeln. Besonders häufig geht es um die Umrechnung von Hexadezimal in Dezimal oder Binär und umgekehrt. Hexadezimale Zahlen werden unter anderem in der Programmierung, bei Speicheradressen und bei Farbcodes verwendet.

Was ist das Hexadezimalsystem?

Das Hexadezimalsystem ist ein Stellenwertsystem zur Basis 16. Es verwendet die zehn Ziffern 0 bis 9 sowie die Buchstaben A bis F. Die Buchstaben stehen für die Dezimalwerte 10 bis 15:

  • A = 10, B = 11, C = 12
  • D = 13, E = 14, F = 15

Nach der hexadezimalen Zahl F folgt 10. Dabei bedeutet 10 im Hexadezimalsystem nicht „zehn“, sondern 1 × 16 + 0 = 16 im Dezimalsystem. Um Missverständnisse zu vermeiden, werden Zahlen oft mit einer Basis gekennzeichnet, etwa 10₁₆ und 16₁₀. In vielen Programmiersprachen ist außerdem die Schreibweise 0x10 üblich.

Hexadezimal in Dezimal umrechnen

Der Wert einer Hexadezimalzahl ergibt sich aus ihren Ziffern und deren Positionen. Von rechts nach links haben die Stellen die Werte 16⁰, 16¹, 16² und so weiter. Jede Ziffer wird mit ihrem Stellenwert multipliziert; anschließend werden die Ergebnisse addiert.

Beispiel: 2AF₁₆ in eine Dezimalzahl umwandeln

Die Ziffern von 2AF₁₆ haben die Werte 2, 10 und 15. Daraus folgt:

2AF₁₆ = 2 × 16² + 10 × 16¹ + 15 × 16⁰ = 512 + 160 + 15 = 687₁₀.

Ein Hexadezimal-Dezimal-Rechner nimmt diese Stellenwertberechnung ab. Um das Ergebnis zu prüfen, lohnt sich ein Blick auf die einzelnen Stellen: Schon die linke Ziffer 2 trägt hier 512 zum Gesamtwert bei.

Dezimal in Hexadezimal umrechnen

Für die Umrechnung einer ganzen Dezimalzahl in eine Hexadezimalzahl wird wiederholt durch 16 geteilt. Die Reste ergeben, von unten nach oben gelesen, die hexadezimalen Ziffern.

Beispiel: 687₁₀ in eine Hexadezimalzahl umwandeln

  • 687 ÷ 16 = 42 Rest 15 → F
  • 42 ÷ 16 = 2 Rest 10 → A
  • 2 ÷ 16 = 0 Rest 2 → 2
Siehe auch  Gefälle-Rechner: Neigung, Höhenunterschied und Strecke berechnen

Die Reste werden in umgekehrter Reihenfolge gelesen. Das Ergebnis lautet 687₁₀ = 2AF₁₆.

Hexadezimal und Binär umrechnen

Hexadezimalzahlen eignen sich besonders gut als kurze Schreibweise für Binärzahlen: Eine hexadezimale Ziffer entspricht genau vier Bits. Beispielsweise ist A₁₆ gleich 1010₂ und F₁₆ gleich 1111₂.

Beispiel: 2AF₁₆ in Binär umwandeln

  • 2 → 0010
  • A → 1010
  • F → 1111

Zusammengesetzt ergibt das 2AF₁₆ = 0010 1010 1111₂. Die führenden Nullen können weggelassen werden, wenn keine feste Bitbreite vorgegeben ist. Dann lautet die Zahl 1010101111₂.

In Gegenrichtung wird eine Binärzahl von rechts aus in Vierergruppen aufgeteilt. Die Binärzahl 11010110₂ wird beispielsweise zu 1101 0110₂ gruppiert. Daraus werden D und 6, also D6₁₆.

Mit Hexadezimalzahlen rechnen

Addition, Subtraktion und Multiplikation funktionieren im Prinzip wie im Dezimalsystem. Der Unterschied liegt im Übertrag: Er erfolgt bereits beim Wert 16 statt beim Wert 10.

Beispiel: Hexadezimale Addition

FF₁₆ + 1₁₆ = 100₁₆. Denn FF₁₆ entspricht 15 × 16 + 15 = 255₁₀. Nach der Addition von 1 ergibt sich 256₁₀, und das ist 100₁₆.

Beispiel: Hexadezimale Subtraktion

100₁₆ − 1₁₆ = FF₁₆. Auch hier lässt sich das Ergebnis über Dezimalzahlen kontrollieren: 256 − 1 = 255.

Beispiel: Hexadezimale Multiplikation

3A₁₆ entspricht 3 × 16 + 10 = 58₁₀. Mit F₁₆, also 15₁₀, multipliziert ergibt sich 58 × 15 = 870₁₀. Zurückgerechnet sind das 366₁₆. Somit gilt: 3A₁₆ × F₁₆ = 366₁₆.

Wofür werden Hexadezimalzahlen verwendet?

  • Programmierung: Hexadezimalwerte stellen Bitmuster, Konstanten oder Speicherinhalte kompakt dar.
  • Speicheradressen: Adressen und Bytefolgen lassen sich in Hexadezimalform kürzer lesen als als lange Binärfolgen.
  • Farbcodes: Bei der Schreibweise #RRGGBB bestehen die drei Farbanteile Rot, Grün und Blau jeweils aus zwei Hexadezimalziffern. #FF0000 steht beispielsweise für volles Rot ohne Grün- und Blauanteil.
  • Fehlersuche: Bei Datenformaten und technischen Protokollen werden einzelne Bytes häufig hexadezimal angezeigt. Ein Byte umfasst acht Bits und lässt sich mit genau zwei Hexadezimalziffern darstellen.

Wichtige Besonderheiten bei der Eingabe

Ein Hexadezimal-Rechner erwartet je nach Eingabefeld entweder eine Zahl zur Basis 16 oder eine Zahl in einem anderen ausdrücklich angegebenen Zahlensystem. Die Ziffern 0 bis 9 allein verraten die Basis nicht: Die Eingabe „10“ kann dezimal zehn oder hexadezimal sechzehn bedeuten. Entscheidend ist daher die gewählte Eingabebasis.

Siehe auch  Arbeitszeit in Prozent berechnen: Teilzeit, Vollzeit und Stundenumfang

Bei negativen Zahlen ist außerdem zwischen dem mathematischen Vorzeichen und einer Darstellung mit fester Bitbreite zu unterscheiden. Mathematisch ist −1₁₆ einfach minus eins. In einer vorzeichenbehafteten 8-Bit-Darstellung im Zweierkomplement steht dagegen das Bitmuster 11111111₂, das als FF₁₆ angezeigt werden kann. Ohne Angaben zu Bitbreite und Vorzeichenformat lässt sich FF₁₆ nicht eindeutig als „−1“ interpretieren: Als vorzeichenlose Zahl bedeutet es 255.

Häufige Fragen zum Hexadezimal-Rechner

Warum endet das Hexadezimalsystem bei F?

Ein Zahlensystem zur Basis 16 braucht 16 unterschiedliche Ziffern für die Werte 0 bis 15. Nach den zehn Ziffern 0 bis 9 übernehmen A bis F die sechs fehlenden Werte.

Ist 0xFF dasselbe wie FF?

Der Zahlenwert ist derselbe, wenn beide Angaben hexadezimal gemeint sind. Das Präfix 0x kennzeichnet in vielen technischen Zusammenhängen ausdrücklich die Basis 16. Ob ein Rechner das Präfix im Eingabefeld akzeptiert, hängt vom jeweiligen Tool ab.

Warum zeigt ein Rechner führende Nullen an?

Führende Nullen ändern den Zahlenwert nicht: 0A₁₆ und A₁₆ entsprechen beide 10₁₀. Sie können aber eine feste Länge kenntlich machen. Als Byte wird der Wert beispielsweise häufig zweistellig als 0A dargestellt.

Zusammenfassung

Ein Hexadezimal-Rechner erleichtert die Umrechnung zwischen Hexadezimal-, Dezimal- und Binärzahlen sowie das Rechnen mit Zahlen zur Basis 16. Für das Verständnis sind zwei Regeln entscheidend: Jede Hexadezimalstelle hat einen Stellenwert als Potenz von 16, und jede Hexadezimalziffer entspricht genau vier Bits. Bei technischen Darstellungen müssen zusätzlich die gewählte Zahlenbasis, eine mögliche Bitbreite und das Vorzeichenformat beachtet werden.