cm in Pixel Rechner

Länge (Pixel): —

Pixel = cm ÷ 2,54 × PPI. Bei Druck und Bildschirmen hängt das Ergebnis von der gewählten Auflösung ab.

Ein cm-in-Pixel-Rechner berechnet, wie viele Bildpunkte einer Länge in Zentimetern entsprechen. Dafür ist neben der Länge eine zweite Angabe nötig: die Auflösung in Pixel pro Zoll, meist als ppi bezeichnet. Ohne diesen Wert gibt es keine eindeutige Umrechnung, denn ein Pixel hat keine feste Größe in Zentimetern.

Wie funktioniert die Umrechnung von cm in Pixel?

Ein Zoll entspricht genau 2,54 cm. Um eine Länge in Zentimetern in Pixel umzurechnen, wird sie zunächst in Zoll umgerechnet und anschließend mit der gewünschten Pixeldichte multipliziert:

Pixel = Zentimeter ÷ 2,54 × ppi

Für ein Bild mit Breite und Höhe wird jede Seite einzeln berechnet. Soll ein Bild beispielsweise 10 cm breit und 15 cm hoch sein, benötigt es bei 300 ppi folgende Abmessungen:

  • Breite: 10 ÷ 2,54 × 300 ≈ 1.181 Pixel
  • Höhe: 15 ÷ 2,54 × 300 ≈ 1.772 Pixel

Das Bild sollte also ungefähr 1.181 × 1.772 Pixel groß sein. Die Ergebnisse werden auf ganze Pixel gerundet, weil ein Bild keine Bruchteile eines Pixels enthalten kann.

Was bedeuten ppi und dpi?

ppi steht für „pixels per inch“ und beschreibt, wie viele Bildpixel auf einen Zoll Länge entfallen. Dieser Wert ist für die Umrechnung zwischen Bildabmessungen in Pixel und einer vorgesehenen Größe in Zentimetern maßgeblich.

dpi steht für „dots per inch“ und bezeichnet streng genommen die Anzahl von Druckpunkten pro Zoll, die ein Druckgerät erzeugt. Im Alltag werden dpi und ppi häufig gleichgesetzt, obwohl Bildpixel und gedruckte Punkte nicht dasselbe sind. Wenn es um die benötigten Pixelmaße einer Bilddatei für eine bestimmte Druckgröße geht, ist ppi der präzisere Begriff.

Beispiele für typische Auflösungen

Wie stark das Ergebnis von der gewählten Pixeldichte abhängt, zeigt eine Breite von 10 cm:

  • Bei 72 ppi: 10 ÷ 2,54 × 72 ≈ 283 Pixel
  • Bei 150 ppi: 10 ÷ 2,54 × 150 ≈ 591 Pixel
  • Bei 300 ppi: 10 ÷ 2,54 × 300 ≈ 1.181 Pixel
Siehe auch  Hexadezimal-Rechner: Zahlen zur Basis 16 umrechnen und berechnen

Die physische Breite bleibt in allen drei Fällen 10 cm. Mit steigender Pixeldichte werden jedoch mehr Bildpixel für diese Breite benötigt. Für Drucke, die aus der Nähe betrachtet werden, sind häufig höhere Werte sinnvoll als für großformatige Motive mit größerem Betrachtungsabstand. Welche Auflösung tatsächlich erforderlich ist, hängt vom Druckverfahren und vom Verwendungszweck ab.

Pixel in cm umrechnen

Die Umkehrung ist ebenso möglich. Wenn Pixelzahl und vorgesehene Pixeldichte bekannt sind, lautet die Formel:

Zentimeter = Pixel ÷ ppi × 2,54

Ein Bild mit 2.400 Pixeln Breite ergibt bei 300 ppi eine Breite von 2.400 ÷ 300 × 2,54 = 20,32 cm. Bei 150 ppi wäre dasselbe Bild 40,64 cm breit. Die Bilddatei enthält in beiden Fällen weiterhin 2.400 Pixel in der Breite; lediglich die vorgesehene Ausgabegröße ändert sich.

Bildgröße für einen Druck berechnen

Wer ein Motiv in einer bestimmten Größe drucken möchte, kann die nötigen Pixelmaße direkt aus Breite, Höhe und Zielauflösung bestimmen. Für einen Druck im Format 21 × 29,7 cm bei 300 ppi ergibt sich:

  • 21 ÷ 2,54 × 300 ≈ 2.480 Pixel Breite
  • 29,7 ÷ 2,54 × 300 ≈ 3.508 Pixel Höhe

Eine Bilddatei mit etwa 2.480 × 3.508 Pixeln liefert für diese Ausgabegröße rechnerisch 300 ppi. Dabei ist auch das Seitenverhältnis wichtig: Hat das Ausgangsbild andere Proportionen als das gewünschte Format, muss es beschnitten, mit Rändern versehen oder verzerrt werden. Eine Verzerrung ist für Fotos in der Regel unerwünscht.

Warum Zentimeter bei Bildschirmen nicht eindeutig in Pixel umgerechnet werden können

Bei einer Bildschirmanzeige legen Pixelmaße fest, wie viele Bildpunkte eine Grafik besitzt. Wie viele Zentimeter sie auf dem Bildschirm einnimmt, hängt dagegen unter anderem von der Pixeldichte des Geräts, der Anzeige-Skalierung und der Darstellungssoftware ab. Eine Grafik mit 500 Pixeln Breite kann deshalb auf zwei Geräten unterschiedlich groß erscheinen.

Auch eine in einer Bilddatei gespeicherte ppi-Angabe garantiert keine bestimmte Größe auf dem Bildschirm. Für Bildschirmgrafiken sind meist die Pixelabmessungen und die Darstellung im jeweiligen Programm entscheidender als eine Zielgröße in Zentimetern.

Siehe auch  Arbeitszeit in Prozent berechnen: Teilzeit, Vollzeit und Stundenumfang

Häufige Missverständnisse

Ändert ein anderer ppi-Wert die Bildqualität?

Nicht zwangsläufig. Wird bei einem Bild nur die ppi-Angabe geändert, ohne Pixel hinzuzufügen oder zu entfernen, bleiben seine Pixelmaße und Bildinformationen gleich. Es ändert sich lediglich die rechnerische Druckgröße. Erst wenn die Datei neu berechnet wird, verändert sich die Anzahl der Pixel.

Kann man eine zu kleine Datei durch Hochrechnen verbessern?

Beim Hochrechnen werden zusätzliche Pixel erzeugt. Dadurch erreicht die Datei zwar größere Pixelmaße, aber es entstehen keine ursprünglich aufgenommenen Details. Für hochwertige Drucke ist deshalb eine ausreichend große Ausgangsdatei besser als eine nachträglich stark vergrößerte.

Welche Angaben braucht der cm-in-Pixel-Rechner?

Für eine eindeutige Berechnung werden eine Länge in Zentimetern und eine Pixeldichte in ppi benötigt. Bei rechteckigen Bildern kommen Breite und Höhe hinzu. Wer nur „1 cm in Pixel“ eingibt, erhält ohne festgelegten ppi-Wert kein allgemeingültiges Ergebnis.

Kurz zusammengefasst

Die Umrechnung von Zentimetern in Pixel folgt der Formel cm ÷ 2,54 × ppi. Sie hilft vor allem dabei, passende Bildabmessungen für eine geplante Druckgröße zu bestimmen. Für die Anzeige auf Bildschirmen ist eine feste Umrechnung dagegen nicht möglich, solange die tatsächliche Darstellung und Pixeldichte des Geräts unbekannt sind.